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Der Irrglaube von der Notwendigkeit eines handgemachten CMS

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Wir haben alle schon oft gehört, dass ein gutes CMS immer von Hand programmiert sein muss und alles andere Müll ist!

Aber stimmt das wirklich und was sind überhaupt die Argumente dafür?
Gerade wenn es um sehr gute Content Management Systeme wie WordPress geht, gibt es immer noch enorme Vorurteile, die sich fast Jahrzehnte halten.

Selbstgemacht vs. Bedienbarkeit und was ist mit dem Backend?

Hardcore-Coder, die WordPress verteufeln, schwören oft auf Headless CMS-Lösungen oder komplett individuell entwickelte Systeme mit Laravel, Symfony oder sogar reinen Static-Site-Generatoren wie Hugo oder Jekyll.

Aber nun mal ernsthaft, Leute: Was setzen diese Entwickler ihren Kunden dann als Backend vor?

Oft gibt es dann entweder gar kein Backend (weil die Seite statisch generiert ist) oder ein super krudes, selbst gebasteltes Admin-Panel, das nur der Entwickler selbst versteht.
Und wenn der Kunde dann mal eine kleine Änderung vornehmen will? Tja, dann muss er den Entwickler anrufen, weil es kein richtiges Interface gibt.

Was ist besser als WordPress und was heißt "besser" eigentlich?

Viele argumentieren auch z.B. mit „Drupal ist besser, als WordPress weil „flexibler“ – aber in Wahrheit ist Drupal für Endnutzer genauso schwierg zu bedienen, wie Joomla, was sich auch immer noch hartnäckig hält oder gar das Riesenmonster Typo3. Aber dazu ein ander mal mehr…

Am Ende geht es doch darum, was für die Kunden am besten funktioniert. Und wenn man mal ehrlich ist, gibt es für 95 % aller Webseiten keinen besseren Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Erweiterbarkeit als WordPress.
Nein, das ist keine Werbeveranstaltung und auch kein Sponsoring, sondern reine Erfahrung mit WordPress seit über 15 Jahren.

Natürlich geht nicht alles mit WordPress – aber das Meiste!

Natürlich kann man bei sehr großen und komplexen Weblösungen auch eigene Systeme programmieren und muss dies wahrscheinlich sogar. Aber in den meisten Fällen wird schlichtweg der Kunde, also der Webseitenbesitzer völlig außer Acht gelassen, was er wirklich braucht und was nicht.

Und falls doch mal eine Funktionalität nicht in WordPress vorhanden ist und auch kein Plugin sie abdeckt, kann immer noch über eine Custom Lösung nachgedacht werden. Aber diese sollte nicht als oberstes Ziel und als einziger Weg  dargestellt werden.

Das böse Spiel mit dem komplexen CMS

Auch sehen wir öfter, dass ahnungslosen Kunden ein Koloss, wie das eben erwähnte Typo3 hingeknallt wird, als sei es die einzige machbare Lösung. Das perfide daran ist: Gerne wird dies so verkauft, weil dann im Nachgang aufgrund der Komplexität von Typo3 noch schön Schulungen verkauft werden können, was den Preis hochtreibt. Das ist schon fast Betrug…

Ganz zu schweigen von Typo3-Updates, die dann für läppische 500 Euro angeboten werden. Genau so bei einem unserer Kunden erlebt. Man sieht, das komplett an den Bedürfnissen des Kunden vorbei  gearbeitet und nur in die eigene Tasche gewirtschaftet wurde.

Was bringen also fancy individuelle Lösungen, wenn der Kunde sich dann ohne Entwickler nicht mal den Titel seiner Startseite ändern kann und bei jedem Update arm wird?

  • 95 % aller Webseiten brauchen kein maßgeschneidertes System.
  • WordPress bietet die beste Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität & Erweiterbarkeit.
  • Der Kunde sollte im Mittelpunkt stehen – nicht das Ego des Entwicklers.
  • Die Verwaltung einer Webseite muss auch ohne Entwickler möglich sein und darf nicht überfordern

Also lasst uns nicht bei jeder Gelegenheit das Rad neu erfinden und machen wir’s unseren Kunden nicht unnötig schwer.

Machen Sie es sich doch nicht so schwer!